KI-Sichtbarkeit messen: welche Kennzahlen zählen
Ohne Messung bleibt KI-Sichtbarkeit ein Gefühl. Welche Kennzahlen sich tatsächlich erheben lassen und was sie zeigen.
Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell geprüft.
Warum Messen schwieriger ist als bei Google
Bei einer klassischen Google-Suche lässt sich eine Platzierung eindeutig ablesen: Position 3 von 10. Bei einer KI-Antwort gibt es keine feste Rangliste. Ob und wie ein Unternehmen erscheint, hängt von der genauen Formulierung der Frage ab, vom Zeitpunkt, vom jeweiligen System – und derselbe Prompt kann bei zwei Abfragen leicht unterschiedliche Antworten liefern. Eine seriöse Messung braucht deshalb Wiederholung, nicht eine einzelne Stichprobe.
Drei Kennzahlen, die sich sinnvoll erheben lassen
- Nennungsanteil: Bei wie vielen von zum Beispiel 20 realistischen Kundenfragen wird das Unternehmen überhaupt genannt?
- Quellenanteil: Wie oft wird die eigene Website dabei tatsächlich als Quelle zitiert, statt nur der Firmenname ohne Beleg erwähnt zu werden?
- Wettbewerbsvergleich: Welche anderen Unternehmen erscheinen bei denselben Fragen, und wie oft?
Wie eine belastbare Messung aufgebaut ist
Eine feste Liste realistischer Fragen (Brand- und Non-Brand-Suchen), regelmäßig zu einem festen Zeitpunkt an mehrere Systeme gestellt, etwa ChatGPT, Gemini und Perplexity, mit dokumentierten Antworten, genannten Unternehmen, Quellen und Zeitpunkt. Einzelne Ausreißer werden dabei nicht überbewertet, erst ein Trend über mehrere Wochen zeigt eine echte Entwicklung.
Was das nicht ersetzt
Eine Messung zeigt, ob und wie oft ein Unternehmen genannt wird, nicht warum. Für die Ursache braucht es weiterhin eine technische und inhaltliche Prüfung der eigenen Website – Messung und Optimierung sind zwei getrennte, aufeinander aufbauende Schritte.
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